MI/O-Extension – Perfekte Erweiterungs-Lösung für leistungsstarke Embedded-Systeme

Robust, kostensparend, zuverlässig - Grundeigenschaften die im industriellen Einsatz einen effektiven Betriebsablauf garantieren. Genau diese Merkmale erwartet der Kunde von durchdachten Systemen. Kompromisse darf es da nicht geben. Es gilt wirklich alle kundenspezifischen Aufgaben gänzlich zu erfüllen, ohne Abstriche hinnehmen zu müssen. Egal welche Anforderungen anstehen, klassisches Single-Board-Design eignet sich nur selten. Zwar bietet dieses grundsätzlich ein breites Standardrepertoire an Komponenten und Schnittstellen, jedoch sind diese auf den breiten Markt ausgerichtet. Spezielle Aufgaben sind selten realisierbar. Auch Altlasten der ATX-Norm, welche alle Komponenten auf der Oberseite der Platine positioniert, stören einfach. Erweiterungskarten behindern den Luftstrom. Vibration und Arbeitsumfeld sorgen schnell für Wackelkontakte und im Inneren verlegte Kabel erweisen sich als Fehlerquelle.

Alternativ eingesetzte Lösungen auf Basis von Carrier Boards für Computer-on-Modules, sind da schon eher in der Lage Speziikationen gezielter zu erfüllen. Grundprinzip und Bereitstellung bieten hier jedoch oft nur eine relativ „starre“ und „kostspielige“ Lösung an, die im Nachhinein nicht mehr ohne großen Aufwand aktualisiert werden kann.

MI/O-Extension - Passgenau und kostengünstig

Die Spezialisten der Fortec Elektronik AG bieten mit den von Advantech gefertigten MI/O-Boards eine neue Lösung im Embedded-Boarddesign. Single-Board-Computer ausgestattet mit einer einzigen Multifunktions-I/O, kurz MI/O-Schnittstelle, die allen Anforderungen gerecht wird. Boards mit MI/O-Schnittstelle punkten in ihrer Gesamtheit durch enorme Skalierbarkeit und decken
passgenau viele spezielle Einsatzgebiete schon direkt ab.

Hinzu kommt, dass durch viele vorgefertigte Erweiterungen dem Kunden direkt eine Lösung geboten wird, ohne lange mit unzähligen Varianten hantieren zu müssen. Auf dem Punkt gebracht: Der Kunde erhält das was er will, und dazu noch kostengünstig.

Eine Schnittstelle ersetzt effektiv alte Normen - Die MI/O Extension

Als Basis dient ein SBC auf dessen Unterseite der stabile 80-polige Connector der MI/O angebracht ist. Hierbei übernimmt die MI/O alle Aufgaben welche üblicherweise von unterschiedlich genormten
und anzusprechenden I/Os verrichtet werden. Der Connector, der MI/O-Schnittstelle, besitzt eine Bandbreite von bis zu 9 GB und hält durch seine passgenaue und stabile Formgebung allen Widrigkeiten stand. Notwendige Erweiterungen des Basis-SBC werden kurzerhand mit zusätzlichen
Modulen realisiert. Durch die Position des Connectors inden gesteckte Zusatzmodule an der Unterseite, parallel zum Basisboard ausgerichtet, ihren Platz. Zusätzliche Befestigungen verbinden
die Konstruktion bombenfest und verleihen ihr eine enorme Stabilität. Sich erwärmende Bauteile wie CPU, Southbridge, Memory, Power und Active IC proitieren durch die frei gehaltene Oberseite. Kein Bauteil behindert hier den Luftstrom. Somit ist die zuverlässige Kühlung wesentlich einfacher und mit geringerem Aufwand passiv realisierbar. Entsprechend ihrer Bauweise eignen sich MI/O-Boards auch hervorragend für den Einsatz in erweiterten Temperaturbereichen und runden somit das Aufgabenrepertoire zusätzlich ab.

Co-development und Self-development - Der Kunde ist König

Eine breite Palette bereits vorgefertigter Erweiterungen deckt die Masse regulärer Aufgaben ab. Die Erweiterungen der MI/O-Schnittstelle bieten alle relevanten I/Os an. So können zusätzlich Interfaces für Display Port, USB, Power, HD Audio, LPC, PCIe, SMBus, usw. bereit gestellt werden.

Spezielle Kundenanforderungen werden im „Design by Customer“ zusammengefasst und direkt nach Vorgaben realisiert. Hierbei proitiert der Auftraggeber vom jahrelangen Know-how des Herstellers. Schon ab kleinen Stückzahlen kann das BIOS nach Wunsch abgeändert und zusätzlich angepasst werden.

Fazit

Die MI/O bündelt Aufgaben und trägt merklich zur Reduzierung von Bauteilen und entsprechendem Produktionsaufwand bei. Der Platzbedarf der eingesetzten Formfaktoren 3,5 Zoll Compact SBC (146 x  102 mm) sowie 2,5 Zoll Pico-ITX (72 x 100 mm) wird zusätzlich optimiert. Das kabellose Design, sowie die durchdachte Form des Connectors verleihen der Konstruktion zusätzlich Stabilität und Schockresistenz.

Ein breites Spektrum an Aufgaben wird sofort Out-of-the-Box abgedeckt, spezielle Kundenanforderungen sind zeitnah realisierbar und werden exakt erfüllt. Geringerer administrativer
Aufwand senkt Betreuungskosten, Software kann besser skaliert werden. Dank Langzeitverfügbarkeit und hervorragendem Knowhow erhält der Auftraggeber alles aus einem Guss. Unterstützung inden mitunter Windows Embedded, Linux Derivate, Android, QNX und Wind River. Eine optimierte Überwachung wird durch Funktionen wie iManager und SUSIAccess for
Remote Device Management arrangiert. Die Vielfalt an möglichen Einsatzszenarien ist nahezu unbegrenzt und reicht von einfachen Steuerungsrechnern bis hin zu aufwändigen
Systemen.

PC & Industrie 8/2015

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